Corona-Krise und Nullzinspolitik – Welchen Einfluss hat das auf einen Profifußballer?

Seit einigen Wochen dominieren die Auswirkungen der Corona-Krise die Welt und verändern bereits nachhaltig unser Zusammenleben. Dinge, die uns als selbstverständlich erschienen, geraten ins Wanken. Unsere Wirtschaft erlebte einen der schnellsten Abstürze der letzten Jahrzehnte. Regierungen und Notenbanken stemmen sich mithilfe von Konjunkturpaketen und Nullzinspolitik mit aller Kraft gegen die Folgen dieses kolossalen Wirtschaftseinbruchs. Auch im Profifußball, der eigentlich bisher als krisensicher galt, ruhte lange Zeit der Ball und Vereine gerieten an ihre finanziellen Grenzen. Für einen Profifußballer kommen deshalb in Zukunft Aspekte hinzu, die Einfluss auf seinen Vermögensaufbau haben.

In der Corona-Krise ist klar geworden, dass auch der Ball in der Bundesliga für eine längere Zeit unvorhergesehen ruhen kann. Die Konsequenzen, die daraus entstanden sind, haben viele Bundesligisten vor große finanzielle Herausforderungen gestellt. Durch fehlende Fernsehgelder, fehlende Zuschauererlöse und weniger Einnahmen insgesamt mussten letztendlich auch die Fußballprofis selber auf einen Teil ihrer Einnahmen verzichten. In kürzester Zeit schlug die Krise auf den Fußball durch und betraf am Ende jeden einzelnen Spieler und dessen Einkommenssituation. Diesen Umstand gilt es bei einer Vermögensplanung zu berücksichtigen. In dem Wissen, dass es innerhalb kürzester Zeit zu einer Spielpause in der Bundesliga kommen kann und dies auch direkte Auswirkung auf den Verdienst des Spielers hat. Denn neben dem Grundgehalt fallen auch vertraglich fixierte Prämien weg, wenn es zu einer längeren Unterbrechung der Saison kommt.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Die Corona-Krise hat auch direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Situation insgesamt. Wie bereits erwähnt, fahren die Notenbanken eine Nullzinspolitik, die wahrscheinlich in den nächsten Jahren auch bestehen bleibt. Das hat direkte Konsequenzen für die Geldanlage vieler Fußballer. Weit verbreitet ist immer noch der Glaube, dass das Geld auf dem Giro- oder Festgeldkonto erhalten bleibt oder vielleicht sogar ein paar Prozente Zinsen bringt. Mittlerweile nehmen Banken aber Strafzinsen für das auf dem Konto liegende Geld. Damit wird das Geld des Fußballers also weniger und die Kaufkraft sinkt.

Fazit: Fußballer müssen jetzt aktiv werden und ihr Vermögen während ihrer Karriere sinnvoll anlegen. Ein Fußballer hat die besten Voraussetzungen dafür, sein Vermögen klug auf mehrere Anlageklassen aufzuteilen. Das Thema Aktien sollte dabei eine wichtige Rolle spielen, um langfristig die Vorteile dieser Anlageklasse zu nutzen.