Profifußballer und die Frage nach der richtigen Geldanlage

Amin Younes, Mittelfeldspieler beim SSC Neapel kritisierte kürzlich den Umgang mit jungen Profifußballern. Sie würden nicht lernen, mit Geld richtig umzugehen und seien auch sonst nicht auf das Leben nach der Karriere vorbereitet. In bestimmten Bereichen, so Younes, sei also Verbesserungsbedarf vorhanden. Konkret sprach er im Interview mit t-online.de das Thema Geldanlage an und hob hervor, dass er selber ein seltener Fall sei, bei dem der Umgang mit Geld bereits früh auf der Agenda stand. So bestand bei ihm zu keiner Zeit die Gefahr, den Überblick über die eigenen Finanzen zu verlieren.

Vielen Profisportlern geht es aber anders. Sie haben nicht die Möglichkeit, auf ausreichend eigene Expertise im Finanzbereich zurückzugreifen, noch haben sie Familienmitglieder, die das Vermögen entsprechend professionell planen können. Younes beschreibt diesen Umstand im Interview mit t-online folgendermaßen: „Einem jungen Fußballer sollte vor allem bei den wirklich wichtigen Dingen geholfen werden. Schuhe putzen schafft jeder Spieler alleine. Sich um seine Finanzen kümmern nicht. Es sollte besser überlegt werden, wobei man den Spielern hilft.“

Genau diesen Umstand habe ich während meiner Zeit als Fußballer auch wahrgenommen und mich deshalb darauf spezialisiert, Profifußballer bei ihrem Vermögensaufbau zu unterstützen. Der Fokus eines Profisportlers liegt während seiner Karriere auf der sportlichen Entwicklung. Umso wichtiger ist es deshalb, dass sie sich in den Bereichen rund um den Fußball Ansprechpartner suchen, die ihre Situation nachvollziehen können und im Austausch mit dem Spieler die Phase nach der Fußballkarriere gemeinsam planen.

Quelle: t-online.de: https://www.t-online.de/sport/fussball/international/id_87799872/ex-nationalspieler-amin-younes-uns-fussballern-wird-geholfen-dumm-zu-bleiben-.html