Wie wir es machen.

Um als Vermögensverwalter eine Existenzberechtigung zu haben, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Zum einen braucht man ein robustes Anlagekonzept, das stabile Überrenditen erwarten lässt. Zum anderen muss die theoretisch erzielbare Überrendite auch nach Abzug aller Kosten noch beim Anleger ankommen. 

Zunächst zum Anlagekonzept: Demut und Disziplin sind die Stichworte, welche unser Konzept am besten charakterisieren. Demütig sind wir, weil wir akzeptieren, dass die Zukunft nicht vorhersagbar ist. Daher sollte gutes Investieren darauf abzielen, mit der Unsicherheit umzugehen. Und nicht etwa versuchen, sie durch vermeintlich bessere Prognosen zu eliminieren. Denn dauerhaft treffsichere Marktprognosen sind nach unserer Kenntnis bis heute niemandem gelungen. 

Wir akzeptieren die Unsicherheit und disziplinieren uns, indem wir einen regelbasierten Investmentprozess befolgen. Im Grunde genommen setzen wir auf eine robuste Mustererkennung und verzichten auf fehleranfällige  Marktprognosen. 

In der praktischen Umsetzung dieses Konzepts arbeiten wir ausschließlich mit vollkommen transparenten, börsengehandelten Indexfonds (ETFs). Damit stehen wir am Markt ziemlich exklusiv da, denn die meisten Vermögensverwalter mischen zwar auf Kundenwunsch zunehmend ETFs in den Depots bei, setzen aber vor allem in größeren Depots immer noch stark auf Einzelwerte oder aktiv gemanagte Investmentfonds. 

ETFs sind bei uns keine kosmetische Beimischung, sondern das Standardinstrument unserer Wahl – auch für Großvermögen. Denn inzwischen lassen sich mit ETFs nicht nur breite Märkte, sondern auch vielfältige Anlageklassen sowie Investmentstile gezielt abbilden. Die Grundidee hierbei: Wir schließen das nicht zu verachtende Einzeltitel-Risiko komplett aus, ohne hierfür Renditeeinbußen in Kauf nehmen zu müssen. Zudem können wir mit ETFs sehr flexibel agieren, ohne dabei unverhältnismäßig hohe Handelskosten zu verursachen.  So schaffen wir aus dem besten beider Welten - aus passiven und aktiven Investmentelementen – die ideale Kombination für erfolgreiche Anlagelösungen. Wir nennen unseren Ansatz deshalb Intelligentes Indexieren.

Das beste aus beiden Welten


Unser Intelligentes Indexieren ist systematisch anhand klarer Regeln aufgebaut, die wir Ihnen gegenüber gerne vollständig offenlegen. Hierzu zählen auch Regeln, mit denen wir für eine Glättung des Wertverlaufs und für eine geringere Fallhöhe in Krisensituationen sorgen. Durch das feste Regelwerk hängen unsere Ergebnisse nicht von bestimmten Schlüsselpersonen im Portfoliomanagement ab. Langfristig stellen wir somit sicher, dass die Erwartungshaltung bezüglich der gewählten Anlagestrategie erfüllt wird. Zudem schalten wir durch das disziplinierte Vorgehen systematisch den größten Feind aller Anleger konsequent aus: Die Emotionen. Emotionale Anlageentscheidungen kosten Laien wie Profis nachweislich enorm viel Rendite. Im Praxis-Vergleich hat sich die Überlegenheit regelbasierter Handelsentscheidungen bereits vielfach erwiesen.  

Soviel zum Anlagekonzept. Wie stellen wir nun sicher, dass die theoretische Rendite des Intelligenten Indexierens auch beim Anleger ankommt? Das Schlüsselwort hierzu lautet Kosteneffizienz. Aus kaufmännischer Sicht gesprochen: So viel Kosten wie nötig – um ein vernünftiges Risikomanagement und eine persönliche Kundenbetreuung zu gewährleisten. Und gleichzeitig so wenig Kosten wie möglich – durch den Verzicht auf teures Marketing und eine Konzentration auf das Wesentliche. 

In aller Regel können wir so die Gesamtkosten der Geldanlage um mehr als die Hälfte gegenüber dem marktüblichen Niveau reduzieren *). Damit erhöhen wir nachhaltig die Wahrscheinlichkeit zur Erzielung einer systematischen Überrendite. Denn auch bei der Geldanlage gilt die alte Kaufmannsweisheit: Im Einkauf liegt der Gewinn!

*) Das zeigt die fortlaufende Auswertung von Bestandsdepots unserer Interessenten und Kunden, in denen wir Verwaltungs-, Transaktions- und Zielanlagekosten vergleichen.